Allgemeine Angaben

Die Triodos Bank mit Sitz in Nieuweroordweg 1, Zeist, Niederlande ist eine Aktiengesellschaft nach niederländischem Recht.

Konsolidierungsgrundsätze

Der Jahresabschluss für das dreiunddreißigste Geschäftsjahr der Triodos Bank N.V. wurde nach den Vorschriften in Buch 2 Titel 9 Artikel 14 des niederländischen Zivilgesetzbuchs erstellt.

Diesem Abschluss liegt der Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going Concern-Prinzip) zugrunde.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Allgemeine Angaben

Sofern nicht anders angegeben, werden Vermögensgegenstände zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei Forderungen werden Wertminderungen als Risikovorsorge offen von den Forderungen abgesetzt.

Ein Vermögenswert wird in der Bilanz ausgewiesen, wenn der zu erwartende künftige wirtschaftliche Nutzen aus diesem Vermögenswert voraussichtlich der Triodos Bank zufließt und die Kosten des Vermögenswerts zuverlässig ermittelt werden können. Eine Verbindlichkeit wird in der Bilanz ausgewiesen, wenn sie für die Triodos Bank erwartungsgemäß mit einem Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen verbunden ist und die Höhe der Verbindlichkeit hinreichend zuverlässig ermittelt werden kann.

Erträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, wenn eine Steigerung des künftigen wirtschaftlichen Potenzials in Verbindung mit einem zuverlässig ermittelbaren Anstieg eines Aktivpostens oder Rückgang eines Passivpostens eingetreten ist. Aufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, wenn eine Verringerung des wirtschaftlichen Potenzials in Verbindung mit einem hinreichend zuverlässig ermittelbaren Rückgang eines Aktivpostens oder Anstieg eines Passivpostens eingetreten ist.

Wenn eine Transaktion dazu führt, dass der künftige wirtschaftliche Nutzen bzw. alle mit einem Vermögenswert oder einer Verbindlichkeit verbundenen Risiken auf einen Dritten übertragen werden, wird der jeweilige Vermögenswert bzw. die jeweilige Verbindlichkeit nicht mehr bilanziert. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden nicht in der Bilanz ausgewiesen, wenn kein wirtschaftlicher Nutzen zu erwarten ist und/oder ein solcher wirtschaftlicher Nutzen nicht hinreichend zuverlässig ermittelt werden kann.

Erträge und Aufwendungen werden der Periode zugerechnet, auf die sie sich beziehen, oder der Periode, in der die Leistung erbracht wurde. Erlöse werden zum Zeitpunkt der Übertragung der mit dem Eigentum an den Gütern verbundenen wesentlichen Risiken und Chancen auf den Käufer erfasst.

Zinserträge und Provisionserträge aus dem Kreditgeschäft werden nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht, wenn die Vereinnahmung der Zinsen und Provisionen zweifelhaft ist.

Berichtswährung ist der Euro, die funktionale Währung der Triodos Bank. Alle auf Euro lautenden Finanzinformationen sind auf Tausenderbeträge gerundet.

Schätzungen und Annahmen bei der Abschlusserstellung

Für die Erstellung des Konzernabschlusses muss die Triodos Bank Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen. Diese haben Einfluss auf den Wertansatz von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, Eventualforderungen und -verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie auf den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen für das Geschäftsjahr. Sie kommen in erster Linie bei den Verfahren zur Bestimmung der Risikovorsorge, der Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, bei der Ermittlung von Wertminderungen und anderen Wertberichtigungen zum Tragen. In diesem Zusammenhang werden Situationsanalysen auf der Grundlage der verfügbaren Finanzdaten und Informationen vorgenommen. Bei bestimmten Kategorien von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten kann wegen mangelnder Liquidität an den betreffenden Märkten ein erhöhtes Schätzungsrisiko bestehen. Obwohl das Management Schätzungen im Hinblick auf aktuelle Ereignisse und Maßnahmen nach bestem Wissen vornimmt, können die tatsächlichen Zahlen von diesen Schätzungen abweichen.

Schätzungen werden samt der zugrunde liegenden Annahmen regelmäßigen Überprüfungen unterzogen. Korrekturen bilanzrelevanter Schätzungen werden in der Periode vorgenommen, in der die Korrektur der Schätzung oder die Überprüfung erfolgt, sowie in zukünftigen Perioden, falls die Korrektur sowohl die Berichtsperiode als auch zukünftige Perioden betrifft.

Konsolidierungsgrundsätze

Der Konzernabschluss umfasst die Finanzdaten der Triodos Bank, ihrer Konzerngesellschaften und anderer von der Triodos Bank kontrollierter Unternehmen. Kontrolliert werden Unternehmen von der Triodos Bank dann, wenn sie direkt oder indirekt Entscheidungsgewalt über die Finanz- und Geschäftsstrategie eines Unternehmens hat und damit zu ihrem Nutzen Einfluss auf dessen Geschäftstätigkeit nehmen kann. Konzerngesellschaften sind direkte oder indirekte Mehrheitsbeteiligungen der Triodos Bank. Kriterium für die Beurteilung, ob eine Mehrheitsbeteiligung vorliegt, sind die zum aktuellen Zeitpunkt ausübbaren potenziellen Stimmrechte. Gesellschaften, die allein zum Zweck eines Weiterverkaufs erworben wurden, werden nicht konsolidiert.

Tochtergesellschaften werden ab dem Zeitpunkt in den Konzernabschluss einbezogen, ab dem die Muttergesellschaft die Kontrolle über sie erlangt, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie die Kontrolle wieder verliert.

Konzerninterne Schulden, Forderungen und Transaktionen werden verrechnet. Die Konzerngesellschaften werden voll konsolidiert. Joint Ventures werden quotenkonsolidiert, sofern sie in den Konsolidierungskreis einbezogen werden müssen, um ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild von der Vermögens- und Ertragslage der Triodos Bank N.V. zu vermitteln.

Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß Artikel 2:379 und 2:414 des niederländischen Zivilgesetzbuchs:

  • Kantoor Buitenzorg BV, Zeist, Niederlande, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Kantoor Nieuweroord BV, Zeist, Niederlande, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Stichting Triodos Beleggersgiro, Zeist, Niederlande, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Triodos Assurantiën BV in Liquidation, Zeist, Niederlande, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Triodos Cultuurbank BV in Liquidation, Zeist, Niederlande, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Triodos Custody BV, Zeist, Niederlande, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Triodos Finance BV, Zeist, Niederlande, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Triodos IMMA BVBA, Brüssel, Belgien, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Triodos Investment Management BV, Zeist, Niederlande, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;
  • Triodos MeesPierson Sustainable Investment Management BV, Zeist, Niederlande, Beteiligung 50%, Joint Venture unter gemeinsamer Führung, quotenkonsolidiert;
  • Triodos Nieuwbouw BV, Zeist, Niederlande, Beteiligung 100%, Konzerngesellschaft, voll konsolidiert;

Währungsumrechnung

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit Transaktionen in Fremdwährung werden zum Kassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Erträge und Aufwendungen werden zum Wechselkurs am Transaktionstag umgerechnet. Die Umrechnungsdifferenzen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung im Ergebnis aus Finanztransaktionen verbucht.

Auslandsgeschäft

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Zusammenhang mit einer Geschäftstätigkeit außerhalb der Eurozone werden zu Stichtagskursen umgerechnet. Erträge und Aufwendungen werden zum Wechselkurs am Transaktionsstichtag umgerechnet. Daraus resultierende Umrechnungsdifferenzen werden erfolgsneutral verbucht.

Absicherung der Nettoinvestitionen ins Auslandsgeschäft

Umrechnungsdifferenzen aus einer Fremdwährungsverbindlichkeit werden als Sicherungsgeschäft für eine Nettoinvestition in ausländische Geschäftsbereiche außerhalb der Eurozone bilanziert und direkt im Eigenkapital in der gesetzlichen Rücklage für Umrechnungsdifferenzen verbucht, sofern es sich bei dem Sicherungsgeschäft um einen effektiven Hedge handelt. Der nicht effektive Teil wird aufwandswirksam verbucht.

Finanzinstrumente

Finanzinstrumente, einschließlich vom Basisvertrag getrennter eingebetteter Derivate, werden beim Erstansatz zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Bei Instrumenten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasst werden, werden direkt zurechenbare Transaktionskosten in der Erstbewertung berücksichtigt. In Folgenzeiträumen werden die Finanzinstrumente dann bewertet wie im Folgenden ausgeführt.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden zu fortgeführten Abschaffungskosten bilanziert. Wertminderungen werden als Risikovorsorge offen von den Forderungen abgesetzt. Die Risikovorsorge wird unter Berücksichtigung des Wertes der gestellten Sicherheiten gebildet. Neben solchen Einzelwertberichtigungen wird seit 2013 auch eine allgemeine Risikovorsorge für Forderungsausfälle auf Incurred Loss-Basis gebildet.

Schuldtitel öffentlicher Stellen und festverzinsliche Wertpapiere

Alle Schuldtitel öffentlicher Stellen und festverzinslichen Wertpapiere sind Teil des Anlagebestandes. Sie werden mit ihrem Rückzahlungswert bilanziert. Wertminderungen werden als Risikovorsorge offen abgesetzt. Differenzen zwischen Anschaffungskosten und Rückzahlungswert werden über die Restlaufzeit der Wertpapiere abgeschrieben und unter den aktiven bzw. passiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Realisierte Wertveränderungen werden erfolgswirksam verbucht.

Anteile

Anteile sind nicht Teil des Handelsbestands und werden daher mit ihren Anschaffungskosten bewertet.

Beteiligungen

Beteiligungen, bei denen maßgeblicher Einfluss ausgeübt werden kann, werden mit dem Nettovermögenswert angesetzt.

Beteiligungen ohne maßgeblichen Einfluss werden mit dem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) angesetzt. Bei an einem aktiven Markt notierten Beteiligungen wird als beizulegender Zeitwert der zuletzt veröffentlichte Börsenkurs zugrunde gelegt. Bei Beteiligungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind oder für die nicht regelmäßig Kurse gestellt werden, erfolgt die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts nach bestem Wissen und Gewissen auf der Grundlage aller verfügbaren Daten wie z. B. eines geprüften Jahresabschlusses, eines Zwischenberichts und aller sonstigen von der Triodos Bank zur Verfügung gestellten relevanten Informationen. Unrealisierte Wertveränderungen bei Beteiligungen ohne maßgeblichen Einfluss werden erfolgsneutral in der Neubewertungsrücklage erfasst. Sinkt der Wert einer Beteiligung unter die Anschaffungskosten, wird der Wertverlust jedoch erfolgswirksam verbucht.

Realisierte Wertveränderungen werden erfolgswirksam erfasst.

Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung werden erfolgsneutral verbucht.

Immaterielle Anlagewerte

Immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bilanziert. Diese Kosten beinhalten in erster Linie die direkten Lohnkosten nach Abschluss der Entwicklungsphase. Die Höhe der Abschreibung bestimmt sich in Abhängigkeit von der geschätzten Nutzungsdauer.

Der Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill), den die Triodos Bank im Rahmen der Gründung der Niederlassung in Spanien erworben hat, wird über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Der noch verbleibende Abschreibungszeitraum beträgt ein Jahr. Goodwill-Wertminderungen gab es keine.

Die Entwicklungskosten für das IT-System der Bank werden über die geschätzte Nutzungsdauer ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Systems abgeschrieben. Nach einer technischen Prüfung des IT-Systems der Bank im Jahr 2013 wurde das momentane Ende der Nutzungsdauer von Dezember 2016 auf Dezember 2020 verlängert.

Managementverträge, die die Triodos Bank im Zuge der Übernahme von Triodos Investment Management BV erworben hat, werden über einen Zeitraum von 20 Jahren abgeschrieben. Der noch verbleibende Abschreibungszeitraum beträgt dreizehn Jahre. Wertminderungen gab es keine.

Erworbene Software wird über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum beträgt maximal fünf Jahre.

Sachanlagen

Sachanlagen in der Entwicklungsphase werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert oder, wenn dieser Wert geringer ist, mit den voraussichtlichen Wiederbeschaffungskosten nach Fertigstellung. Als Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten werden an Dritte geleistete Zahlungen zugrunde gelegt.

Selbstgenutzte Sachanlagen werden mit den laufenden, aus den Wiederbeschaffungskosten ableitbaren Kosten angesetzt. Mindestens alle fünf Jahre erfolgt eine Bewertung durch einen externen Gutachter. Die letzte Bewertung wurde im November 2013 vorgenommen. Selbstgenutzte Gebäude werden auf der Grundlage einer geschätzten Nutzungsdauer von 40 Jahren linear abgeschrieben. Selbstgenutzte Grundstücke werden nicht abgeschrieben.

Betriebs- und Geschäftsausstattung wird zu Anschaffungskosten bilanziert und auf der Grundlage der geschätzten Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungszeiträume variieren zwischen drei und zehn Jahren.

Rückstellungen

Rückstellungen werden mit dem Nominalwert des zu erwartenden Aufwands für die Erfüllung der Verbindlichkeiten und Verluste angesetzt. Die Rückstellungen bestehen zum Großteil aus einer Rückstellung für größere Gebäudeinstandhaltungsmaßnahmen in Verbindung mit einem langfristigen Instandhaltungsprogramm.

Erwerb eigener Aktienähnlicher Rechte

Rückkauf und Neuausgabe eigener Aktienähnlicher Rechte werden jeweils unter den sonstigen Rücklagen verbucht. Über Restbestände, die nach der Neuausgabe aller zurückgekauften eigenen Aktienähnlichen Rechte verbleiben, entscheidet die Hauptversammlung.

Eigene Aktienähnliche Rechte können in einem Volumen von bis zu 2% des gezeichneten und eingezahlten Kapitals erworben werden.

Der Rückkauf eigener Aktienähnlicher Rechte kann dann beschlossen werden, wenn das Angebot an Aktienähnlichen Rechten die Nachfrage nach solchen übersteigt. Die Hauptversammlung hat das Management entsprechend ermächtigt.

Derivate und Hedge Accounting

Derivate werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet, es sei denn, sie sind im Rahmen eines Sicherungszusammenhangs (Hedge Accounting) zu Anschaffungskosten zu bewerten.

Eingebettete Derivate sind von ihrem Basisvertrag zu trennen und gesondert zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten, wenn:

  • ihre wirtschaftlichen Merkmale und Risiken nicht eng mit den wirtschaftlichen Merkmalen und Risiken des Basisvertrags verbunden sind;
  • ein eigenständiges Instrument mit den gleichen Bedingungen die Definition eines Derivats erfüllen würde; und
  • das Gesamtinstrument nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet wird und Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts nicht ergebniswirksam erfasst werden.

Werden Terminkontrakte zur Absicherung von auf eine Fremdwährung lautenden monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten geschlossen, sind diese im Rahmen des Hedge Accounting zu Anschaffungskosten zu bewerten. Hedge Accounting soll sicherstellen, dass sich die erfolgswirksam erfassten Gewinne und Verluste aus der Umrechnung monetärer Vermögenswerte und Verbindlichkeiten und die Wertveränderungen von Devisenterminkontrakten, die sich aus der Differenz zwischen dem Kassakurs zu Vertragsbeginn und dem Kassakurs zum Bilanzstichtag ergeben, gegenseitig aufheben. Die Differenz zwischen dem zu Vertragsbeginn des Terminkontrakts vereinbarten Kassakurs und dem Terminkurs wird über die Laufzeit des Kontrakts erfolgswirksam erfasst.

Die Triodos Bank hat ihre Hedging-Strategie und deren Zusammenhang mit dem angestrebten Risikomanagement dokumentiert. Zudem hat die Triodos Bank unter Verwendung der entsprechenden Standardformulare dokumentiert, ob die im Rahmen von Sicherungsgeschäften eingesetzten Derivate effektiv sind, d. h. die Währungsgewinne oder -verluste aus dem Grundgeschäft kompensieren. Eine Übersicherung (Overhedge) wird nach dem Niederstwertprinzip direkt erfolgswirksam erfasst.

Sicherungszusammenhänge gelten mit Fälligkeit oder Verkauf der entsprechenden Derivate als beendet. Der noch nicht erfolgswirksam erfasste kumulierte Gewinn oder Verlust wird bis zum Vollzug des Grundgeschäfts als Rechnungsabgrenzungsposten in der Bilanz ausgewiesen. Wenn nicht mehr mit dem Vollzug der jeweiligen Transaktionen zu rechnen ist, wird der kumulierte Gewinn oder Verlust ergebniswirksam erfasst.

Steuern von Einkommen und Ertrag

Die Steuerberechnung erfolgt auf der Grundlage des Vorsteuerergebnisses anhand des geltenden Ertragsteuersatzes. Dabei werden steuerbefreite Ergebnisbestandteile, steuerlich abzugsfähige Posten sowie Differenzen zwischen dem steuerlichen Wertansatz von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten und dem Wertansatz nach Dutch GAP berücksichtigt.

Latente Steuern, die aus solchen Differenzen zwischen dem steuerlichen Wertansatz und dem Wertansatz nach Dutch GAP resultieren, werden zu ihrem Nominalwert ausgewiesen, wenn davon auszugehen ist, dass sich die entsprechenden temporären Differenzen in Zukunft wieder abbauen und sich daraus eine Steuerbelastung bzw. Steuerentlastung ergibt.

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie berechnet sich auf Basis der gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausgegebener Aktien. Für die Berechnung der gewichteten durchschnittlichen Anzahl ausgegebener Aktien werden die von der Triodos Bank gehaltenen eigenen Aktien von der Anzahl der insgesamt ausgegebenen Aktien abgezogen.

Für die Berechnung werden monatliche Durchschnittswerte zugrunde gelegt.

Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung stellt die Veränderungen des Zahlungsmittelbestands der Triodos Bank dar, aufgeschlüsselt nach operativer Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit. Der Zahlungsmittelbestand setzt sich aus den liquide Mitteln und den Sichteinlagen bei Kreditinstituten zusammen. Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode erstellt.

Nähere Informationen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind den entsprechenden Anhangsabschnitten zu entnehmen.